Vielseitige Berufsbildung

Post fördert Informatiknachwuchs

Die Post ist auf ausgezeichnete Fachkräfte angewiesen. Als eine der grössten Lehrstellenanbieterinnen in der Schweiz setzt sie auf eine fundierte, zeitgemässe Berufsbildung. Dabei verstärkt sie vor allem in der IT ihr Engagement: mit zusätzlichen Lehrstellen und neuen Ausbildungswegen.

Im Jahr 2015 bietet die Post 811 Lehrstellen in 15 Berufen an. Vier von fünf Lernenden bleiben nach Abschluss ihrer Lehre bei der Post. Keine Frage also, dass die Berufsbildung für die Post von strategischer Bedeutung ist, dass sie vorausschauend agiert und bei der Einführung neuer eidgenössisch anerkannter Grundbildungen sogar eine Pionierrolle hat: Fachfrau/Fachmann Kundendialog und Mediamatiker/-in sind Beispiele dafür. Um sich auch in Zukunft rasch auf neue Kundenbedürfnisse und technologische Entwicklungen einstellen zu können und um markt- und wettbewerbsfähig zu bleiben, verstärkt die Post ihr Engagement vor allem in der Informatikausbildung. Denn auf diesem Gebiet fehlen in der Schweiz zunehmend qualifizierte Fachkräfte.

Attraktive Berufsperspektiven

Die Post beschäftigt allein in der hauseigenen Informatik rund 1550 Mitarbeitende. Damit ist sie in der Schweiz eine der grössten Arbeitgeberinnen auf diesem Gebiet. Um ihren eigenen Bedarf langfristig sicherzustellen, erhöht die Post kontinuierlich die Anzahl der Informatikausbildungsplätze. Weiter soll der Praxisbezug verstärkt werden, indem die Post für ihre Informatiklernenden ab Sommer 2015 eine eigene einjährige Basisausbildung anbietet.

Verschiedene Wege führen bei der Post zum Ziel: Nebst der vierjährigen Informatiklehre für Volksschulabgängerinnen und -abgänger bietet das Unternehmen für gymnasiale Maturandinnen und Maturanden eine auf zwei Jahre verkürzte way-up-Lehre an, die einen ausgewogenen Mix aus Fachtheorie, Grundausbildung und Betriebspraxis bietet. Nach dem Abschluss sind die vielseitig einsetzbaren Generalisten nicht nur bei der Post, sondern auch bei anderen Firmen begehrt. Und die Türen zu einem Fachhochschulstudium stehen ihnen offen. Für die Post ist die way-up-Lehre neben der vierjährigen Lehre ein wichtiges Instrument, um für die anspruchsvolle Grundbildung genügend geeignete Lernende zu finden. Um noch mehr Jugendliche für eine Informatikausbildung zu gewinnen, unterstützt die Post die Kampagne «IT-dreamjobs.ch».

IT-Bachelor mit Fernfachhochschule

Wer Berufspraxis und Hochschulstudium kombinieren möchte, kann bei der Post neu ein praxisintegriertes Bachelorstudium (PiBS) in Informatik absolvieren. Die Post bietet den vierjährigen Studiengang gemeinsam mit der Fernfachhochschule Schweiz an. Ab August 2015 stehen gymnasialen Maturandinnen und Maturanden für dieses schweizweit neue Studienmodell im Unternehmen zehn Plätze zur Verfügung.

Melanie Stucki, Informatikerin way-up

Melanie Stucki, Informatikerin way-up

Wieso haben Sie sich für die way-up-Lehre Informatik bei der Post entschieden?

Nach dem Gymnasium wollte ich direkt in die Berufspraxis einsteigen. Die zweijährige way-up-Lehre bietet genau diese Möglichkeit und lässt alle weiteren Wege offen. Die Post bietet Arbeitsplätze in allen Bereichen der IT-Branche, die Entwicklungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.

Heute bilden Sie bei der Post Informatiklernende aus. Ein Traumjob?

Früher war mein Berufswunsch Lehrerin. Während des Gymnasiums faszinierten mich Mathematik und logisches Denken immer mehr. Als Informatikausbildnerin kann ich meine Begeisterung dafür in einem Job vereinen und an Jugendliche weitergeben.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Zurzeit absolviere ich den Bachelorstudiengang Informatik iCompetence an der Fachhochschule. Er verbindet Informatik, Design und Management. Daneben arbeite ich bei der Post in Teilzeit als Ausbildnerin in der Informatikbasisausbildung. Ich kann mir vorstellen, später noch ein Masterstudium anzuhängen.

Nach einer Berufsbildung bei der Post sind die Jugendlichen gut gerüstet für die Zukunft.

Pierre Marville,

Leiter Berufsbildung Post